Einblicke No. 3: Selbstbildnis

Eine weitere Schaffensphase des Malers Hans Fähnle umfasst seine Selbstporträts. Immer wieder malt Fähnle während seines Lebens Selbstbildnisse, die anfangs von spätimpressionistischer Art zeugen und später in einen expressionistischen Stil übergehen.

Bereits in früheren eigenen Darstellungen Fähnles wirkt sein blasser Gesichtsausdruck ernst und grüblerisch. Das hier zu sehende Selbstbildnis setzt diese Darstellung des eigenen Ichs fort. Es ist undatiert und zeigt Hans Fähnle mit Brille, sehr markanten Wangenknochen, ernst und frontal den Betrachter ansehend. Der Hintergrund ist im Vergleich zu früheren Gemälden nicht konkret erkennbar. Die Vermutung liegt nahe, dass der weiße Mantel, der im Ansatz zu sehen ist, Fähnles Malerkittel ist und er sich in seinem Atelier befindet. Doch das Werk würde auch andere Deutungen zulassen.

Werk: Selbstbildnis undatiert, Öl auf Karton, 42 × 43 cm, Privatbesitz

Werk: Selbstbildnis undatiert, Öl auf Karton, 42 × 43 cm, Privatbesitz

Die Besucher der kommenden Ausstellung „Hans Fähnle. Maler aus Flein“ bekommen ab 25. Oktober im Fleiner Rathaus die Möglichkeit, dieses Selbstbildnis in den Kontext der anderen Selbstpoträts einzuordnen und die Unterschiede im Vergleich zu anderen früheren Selbstporträts zu betrachten. In zwei Wochen wird ein weiteres Selbstbildnis folgen, das die Spätphase des künstlerischen Schaffens von Hans Fähnle verdeutlicht.

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Ein Kommentar zu “Einblicke No. 3: Selbstbildnis

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