Ein letztes Mal „Zu Gast auf Fähnles Bank“: Ein rundum gelungener Abend mit Prof. Dr. Thomas Knubben und Dr. Marc Gundel

Die Veranstaltungsreihe „Zu Gast auf Fähnles Bank“ fand vergangenen Freitag im Rathaus Flein mit den Gesprächspartnern Dr. Marc Gundel, Direktor der Städtischen Museen Heilbronn, und Prof. Dr. Thomas Knubben vom Institut für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg statt.

Bei der sehr gut besuchten Gesprächsrunde mit über 50 ZuhörerInnen wurde am Beispiel des Künstlers Hans Fähnle erörtert, welchen Beitrag Museen leisten können, um Künstler bekannt zu machen.

So sind es nach Dr. Marc Gundel die drei Stellschrauben „Ästhetik, Ethik und Wahrhaftigkeit“, die darüber entscheiden, welche Werke Eingang in ein Museum finden.
Eine Auswahl von Werken aus der Vita eines Künstlers zu treffen ist – vor dem Hintergrund nur begrenzt zur Verfügung stehender Depotfläche – zwingend notwendig. Weitere an diesem Abend diskutierte Punkte waren zudem die Medialisierung und Monetarisierung in der Kunst. Das Publikum beteiligte sich mit vielen Fragen an der abschließenden Diskussion. Es stellte u.a. die Praxis in Frage, den Künstler nur an seinem Marktwert zu messen. Den musikalischen Rahmen bot das Querflöten-Quartett mit Susanna Dußler, Leandra Lehmann, Annika Brandt und Judith Spahmann.

Mit dem Gespräch zwischen Dr. Marc Gundel und Prof. Dr. Thomas Knubben zum Thema „Wie werden Künstler berühmt und was können Museeun dafür tun?“ geht die Gesprächsreihe „Zu Gast auf Fähnles Bank“ zu Ende. Das Fähnle-Team bedankt sich bei allen Gesprächsgästen, die einen vielfältigen Einblick in das Leben und Wirken des Malers Hans Fähnle ermöglichten und bei den zahlreichen Besuchern, die durch Fragen ihren Teil zum Abend beitrugen.

Prof. Dr. Thomas Knubben im Gespräch mit den Besuchern

Prof. Dr. Thomas Knubben im Gespräch mit den Besuchern

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Freitag, 29. November 2013 zu Gast auf Fähnles Bank: Dr. Marc Gundel und Prof. Dr. Thomas Knubben

Am kommenden Freitag, dem 29. November 2013 um 19:00 Uhr, nehmen zum letzten Mal zwei Gesprächspartner auf der Bank von Paul Fähnle im Fleiner Rathaus Platz.

Dr. Marc Gundel, Direktor der Städtischen Museen Heilbronn, und Prof. Dr. Thomas Knubben, Kurator der Ausstellung „Hans Fähnle. Maler aus Flein“ vom Institut für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg setzen sich mit der Frage auseinander, wie Künstler berühmt werden und was Museen dafür tun können.

Musikalisch umrahmt ein Querflötenquartett mit Susanna Dußler, Leandra Lehmann, Annika Brandt und Judith Spahmann, die Tochter eines Leihgebers der Ausstellung im Fleiner Rathaus, den Gesprächsabend.

Die Teilnahme an dem Gesprächsabend ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Wir freuen uns über interessierte Fähnle-Fans!

Am Freitag, 29.11.2013, sind Dr. Marc Gundel und Prof. Dr. Thomas Knubben zu Gast auf Fähnles Bank

Am Freitag, 29.11.2013, sind Dr. Marc Gundel und Prof. Dr. Thomas Knubben zu Gast auf Fähnles Bank

Vernissage: Bratschistin Marlene Steg interpretiert musikalischen Zeitgenossen Fähnles

Der Komponist Paul Hindemith (1895-1963) erlebte als Zeitgenosse von Hans Fähnle ebenso die unruhigen politischen Zeiten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Deshalb liegt es nahe, ihn bei der Vernissage der Ausstellung „Hans Fähnle. Maler aus Flein“ im Rathaus am 24. Oktober aufleben zu lassen. Die Bratschistin Marlene Steg verleiht durch ihren musikalischen Beitrag der Vernissage eine weitere künstlerische Dimension. Sie wird neben einem Stück von Johann Sebastian Bach zwei Sätze aus einer Sonate Hindemiths zu Gehör bringen. Marlene Steg ist Dozentin an der „Jungen Orchesterakademie der Region Franken und Umgebung e. V.“ in ihrer Heimatstadt Heilbronn und unterrichtet außerdem an der Musikhochschule Stuttgart als Tutorin das Nebenfach Viola.

Das Programm verspricht einen Abend, der alle Sinne anregt – wir freuen uns auf viele Fähnle-begeisterte Besucher!

Marlene Steg

Marlene Steg

Auf den Spuren von Hans Fähnle

Anlässlich ihres 825. Geburtstags widmet die Gemeinde Flein bei Heilbronn in Kooperation mit dem Institut für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg und weiteren Partnern dem Maler Hans Fähnle vom 25. Oktober bis 15. Dezember 2013 eine umfassende Retrospektive im Rathaus Flein, für die nahezu auf das gesamte hinterlassene Werk des Künstlers zurückgegriffen werden kann.

Der Maler Hans Fähnle, 1903 in Flein bei Heilbronn geboren und 1968 in Stuttgart gestorben, zählt zur so genannten „Verschollenen Generation“. Er war zu jung, um vor der nationalsozialistischen Diktatur seinen künstlerischen Durchbruch zu erleben, und zu alt, um nach dem Zweiten Weltkrieg gegen neue Kräfte und Tendenzen nachhaltig bestehen zu können. Zugleich hat er aber ein Werk hinterlassen, das durch seinen unbedingten Willen und seine malerischen Qualitäten noch immer besticht.

Dieser Blog präsentiert einzelne Werke Hans Fähnles, bevor sie in der Ausstellung zu sehen sind und berichtet von weiteren Schauorten und Menschen in Flein, die bereits das „Fähnle-Fieber“ gepackt hat. Zudem findet während der Ausstellung ein vielfältiges Begleitprogramm statt – Informationen hierzu werden in Kürze detailliert vorgestellt.

Gleichzeitig entsteht hier ein Einblick in die Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung aus nächster Nähe – Wir freuen uns über Leser und Besucher!