Freitag, 29. November 2013 zu Gast auf Fähnles Bank: Dr. Marc Gundel und Prof. Dr. Thomas Knubben

Am kommenden Freitag, dem 29. November 2013 um 19:00 Uhr, nehmen zum letzten Mal zwei Gesprächspartner auf der Bank von Paul Fähnle im Fleiner Rathaus Platz.

Dr. Marc Gundel, Direktor der Städtischen Museen Heilbronn, und Prof. Dr. Thomas Knubben, Kurator der Ausstellung „Hans Fähnle. Maler aus Flein“ vom Institut für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg setzen sich mit der Frage auseinander, wie Künstler berühmt werden und was Museen dafür tun können.

Musikalisch umrahmt ein Querflötenquartett mit Susanna Dußler, Leandra Lehmann, Annika Brandt und Judith Spahmann, die Tochter eines Leihgebers der Ausstellung im Fleiner Rathaus, den Gesprächsabend.

Die Teilnahme an dem Gesprächsabend ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Wir freuen uns über interessierte Fähnle-Fans!

Am Freitag, 29.11.2013, sind Dr. Marc Gundel und Prof. Dr. Thomas Knubben zu Gast auf Fähnles Bank

Am Freitag, 29.11.2013, sind Dr. Marc Gundel und Prof. Dr. Thomas Knubben zu Gast auf Fähnles Bank

Hans Fähnle einmal ganz privat: Eindrücke des Gesprächsabends am 22. November 2013 mit Volker Caesar

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zu Gast auf Fähnles Bank“ konnte man am letzten Freitag ganz private Einblicke in das Leben von Hans Fähnle im Fleiner Rathaus erhalten. Volker Caesar, Kurator der Ausstellung „Hans Fähnle. Maler aus Flein“, las einige der rund 400 privaten Briefe Fähnles vor, die bisher sorgfältig gehütet bei der Familie aufbewahrt wurden. Um sich dem Leben des Malers zu nähern, nahm sich der Kurator diesen Briefen an. Zusammen mit seiner Frau transkribierte und analysierte er den Briefwechsel Fähnles mit seiner Familie, seinen Brüdern Ernst und Gotthold, den Bilderkäufern Ruth und Karl Fäber, und weiteren Malerfreunden.
Nach und nach bekam Volker Caesar einen umfassenden Eindruck der persönlichen und künstlerischen Entwicklung des Malers, den er an diesem Abend den rund 40 ZuhörerInnen vermittelte. Neben historischen und kunsthistorischen Aspekten fanden auch kleine Anekdoten ihren Platz, wie etwa die Tatsache, dass sich Fähnle selbst in einem Brief als „Maler und Chauffeur“ betitelte.
Postkarte von Hans Fähnle an seinen Vater 1925

Postkarte von Hans Fähnle an seinen Vater 1925

Begleitet wurde die Lesung durch kleine musikalische Intermezzi des Männerensemble “les favoris” aus Ludwigsburg. Das sieben Mann starke A-cappella-Ensemble lies mit Stücken aus den 1930er bis 1960er Jahren den Zeitgeist der Lebensjahre des Malers Hans Fähnle aufleben.

Rückblick: Eindrücke der Matinee am 10. November 2013 in Hans Fähnles Stuttgarter Atelierhaus Ameisenbergstraße 61

// von Volker Caesar

Nachdem sein Atelier in der Schützenstraße 1944 den Bomben zum Opfer fiel, arbeitete Hans Fähnle am Wiederaufbau des gleichfalls kriegszerstörten Atelierhauses Ameisenbergstraße 61 mit. Anfang 1948 konnte er mit Künstlerfreunden wie Eugen Stammbach, Rudolf Müller oder Heinrich Kübler in eines der unmittelbar nebeneinander liegenden Ateliers einziehen. Zwei junge Stuttgarter Künstler, Kerstin Schaefer und Andreas Bär, luden für die außergewöhnliche Begegnung in ihre Ateliers ein und freuten sich, einen künstlerischen ›Vorfahren‹ am authentischen Ort würdigen zu können.

Mit dem Atelierhaus sollten Fähnles wichtigste Wirkungsstätte sowie einige seiner damaligen Künstlerfreunde vorgestellt werden. In einem Rückblick auf die Geschichte des Hauses, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert, wurde an die Raumnot der Künstler 1913 erinnert, die sich von der heutigen kaum unterscheidet. Aus Fähnles Briefen erfuhren die Gäste eindrückliche Details seiner Lebens- und Arbeitssituation in der frühen Nachkriegszeit und zum Wiederaufbau des Atelierhauses, in dem er bis zu seinem Tod 1968 lebte und malte.

Die eingeladenen ›Zeitzeugen‹ – Familienangehörige, Nachfahren und Freunde der Künstler aber auch Sammler waren mit ihren Lieblingsbildern unterm Arm angereist. Sie präsentierten ihre Schätze an den Flurwänden und auf Staffeleien und berichteten lebhaft von ihren Begegnungen mit Hans Fähnle und den Künstlerfreunden. Viele bisher ungesehene Bilder wurden hier erstmals öffentlich den rund vierzig Gästen gezeigt, von kleinen Anekdoten liebevoll „untermalt“. Fleiner Riesling belebte schließlich die vielen Gespräche über die Kunstszene in Fähnles Stuttgarter Zeit.

Freitag, 22. November 2013 zu Gast auf Fähnles Bank: Volker Caesar

Am Freitag, dem 22. November 2013 um 19:00 Uhr ist es wieder soweit: Ein weiterer Gast nimmt Platz auf der Bank von Fähnle im Fleiner Rathaus. Volker Caesar, Kurator der Ausstellung, liest aus den Briefwechseln des Malers Hans Fähnle. Musikalisch untermalt wird die Lesung durch das Männerensemble „les favoris“ aus Ludwigsburg, mit Stücken aus den 1930er bis 1960er Jahren.

Die Reihe >Zu Gast auf Fähnles Bank< ist Teil des Rahmenprogramms während der Ausstellung „Hans Fähnle. Maler aus Flein“, die noch bis zum 15. Dezember 2013 im Fleiner Rathaus zu sehen ist.

Wir freuen uns über interessierte Besucher und auf einen spannenden Abend! Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Am Freitag, 22.11.2013, ist Volker Caesar zu Gast auf Fähnles Bank

Am Freitag, 22.11.2013, ist Volker Caesar zu Gast auf Fähnles Bank

Fähnle ist überall: im Hochschulradio und in der Schwäbischen Heimat

Drei Studierende des Fähnle-Teams berichten am morgigen Donnerstag, 21.11.2013,  in der Radiosendung Campusmagazin Ludwigsburg (16:00 Uhr bis 18:00 Uhr) des Senders horads 88,6 von der Ausstellung „Hans Fähnle. Maler aus Flein“ und geben ganz persönliche Einblicke in die Organisation und Durchführung der Ausstellung.

Wir freuen uns über viele ZuhörerInnen- entweder per Livestream im Web oder im Stuttgarter Raum auf der 88,6!

die aktuelle Ausgabe der Schwäbischen Heimat

die aktuelle Ausgabe der Schwäbischen Heimat

Außerdem möchte das Fähnle-Team auf die aktuelle Ausgabe der „Schwäbischen Heimat“ hinweisen. Dort werden der Maler Hans Fähnle und seine Wiederentdeckung in einem Artikel von Herrn Prof. Dr. Thomas Knubben thematisiert.

horads- das Hochschulradio für Stuttgart und Ludwigsburg

horads- das Hochschulradio für Stuttgart und Ludwigsburg

Satelliten im Blick – Schauorte stellen sich vor: das Optikhaus in Flein

Über 1500 Brillen stehen im Optikhaus in Flein für die Kunden bereit – und seit Beginn der Ausstellung „Hans Fähnle. Maler aus Flein“ wird das Geschehen im Optikhaus von einem Hans Fähnle Selbstporträt beobachtet. Die Geschäftsführer Musa Deger und Bernd Vogel haben sich bereit erklärt, als Satellit bei der Ausstellung mitzuwirken. So können begeisterte Fähnle-Fans zu den Öffnungszeiten (Mo-Fr 9:00 Uhr bis 18:30 Uhr; Sa 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr) im Optikhaus in Flein (Heilbronner Straße 20, 74223 Flein) noch bis zum 15. Dezember 2013 ein Selbstportät Hans Fähnles betrachten, das thematisch perfekt zum Optikhaus und dessen Angebot passt.

das Optikhaus in Flein - ein weiterer Satellit

das Optikhaus in Flein – ein weiterer Satellit

Die Freie Kunstschule Stuttgart: ein erkenntnisreicher Gesprächsabend mit Hans-Peter Frölich

Hans Fähnle und die Freie Kunstschule in Stuttgart war das Thema, zu dem sich Hans-Peter Frölich mit Herrn Handschuh, Rektor der Freien Kunstschule Stuttgart, und Herrn Neisser auf Fähnles Bank im Rahmen der Ausstellung „Hans Fähnle. Maler aus Flein“ im Fleiner Rathaus niederließ. Das Gespräch wurden von Herrn Caesar, Kurator der Ausstellung, moderiert. Im Gespräch mit den Zuschauern schilderte Herr Frölich eindrücklich die Anfänge der Freien Kunstschule, an denen Hans Fähnle beteiligt war. Herr Neisser als Zeitzeuge plauderte außerdem aus dem Nähkästchen und stellte sich den Fragen der Zuschauer, die zum Teil aus Stuttgart angereist waren.
Insgesamt rund 30 Zuschauer konnten so erfahren, dass Hans Fähnle nachweislich sechs Semester an der Freien Kunstschule lehrte und Unterricht in verschiedenen zeichnerischen Fächern und Malerei erteilte. Dabei musste Hans Fähnle die Balance finden zwischen dem Unterricht und seinen eigenen Arbeiten im Atelier. Briefe und andere Aufzeichnungen zeugen davon, dass er ein engagierter Lehrer war und gleichzeitig aber auch eine hohe Belastung durch seine Lehrtätigkeit einging.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Frölich, Herrn Neisser und Herrn Handschuh sowie bei Herrn Caesar für einen interessanten Gesprächsabend, der eine weitere Lebensstation Hans Fähnles offenbarte.